Thales Alenia Space entdeckt Charon-SSP als sichere und kosteneffiziente Lösung

Die Herausforderung

Thales Alenia Space nutzte eine SPARC Sun Fire 480R mit zwei Netzwerkkarten und 4 GB RAM unter Solaris 5.8. Das System diente zur Unterstützung ihres Endkunden, dem Centre National des Etudes Spatiales (CNES), der französischen Raumfahrtbehörde (vergleichbar mit der NASA). Mit der SPARC verarbeitete Thales Alenia Space Daten während Zusammenbau, Integration und Tests des Interferometers IASI (siehe https://iasi.cnes.fr/en/IASI/index.htm), bevor es auf seine lange Reise in die Erdumlaufbahn geschickt wurde. Thales Alenia Space muss allerdings auch 1) dafür sorgen, dass diese Verarbeitungsschritte während der gesamten Lebensdauer des IASI (rund 20 Jahre) auf die Daten des die Erde umkreisenden Interferometers anwendbar sind und 2) die sich ergebenden Berechnungen mit den Daten vergleichen, die ermittelt wurden, als sich das IASI noch auf der Erde befand. Da es riskant und kostspielig ist, über Jahrzehnte dieselben Computer zu nutzen, fasste Thales Alenia Space die Möglichkeit ins Auge, einen SPARC-Emulator zu verwenden, aber nur unter der Voraussetzung, dass sich die hohen Leistungsanforderungen hinsichtlich Geschwindigkeit und Gleitkommagenauigkeit erfüllen ließen. Mit zunehmendem Alter der Hardware reifte bei Thales Alenia Space die Erkenntnis, dass man die Anwendungen schützen und ihre Lebensdauer verlängern musste. Jede Anwendung auf dem SPARC-System war getestet und zertifiziert worden und bereits auf anderen Satelliten im Einsatz. Bei Einführung einer völlig neuen Lösung hätten die Anwendungen neu geschrieben, erneut getestet und rezertifiziert werden müssen, was für viele Organisationen einen untragbaren Zeit- und Kostenaufwand bedeutet hätte.

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