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SPARC-Hardwarevirtualisierung schützt Ihre Investitionen in Hardware

Sie sind auf der Suche nach SPARC-Hardwarevirtualisierung? Charon-SSP ist Ihre Wahl

Die steigenden Kosten für Wartung und Management von alternden SPARC-Servern verursachen Ihnen Kopfschmerzen? Die Kosten für Stromversorgung und Kühlung steigen und steigen? Die SPARC-Server haben das Ende ihrer Lebenszeit erreicht, und es sind keine Ersatzteile zu bekommen? Eine Migration ist zu teuer und zu riskant? Charon-SSP ist Ihre Wahl für die Virtualisierung der SPARC-Hardware.

Charon-SSP ist die Virtualisierungslösung, die die virtuelle Hardwareschicht der SPARC auf branchenüblichen x86-Computern nachbildet. Es ist kein kostspieliger Migrationsprozess, keine Neuentwicklung der Software, ja nicht einmal eine Schulung für Systemmanager oder Benutzer erforderlich.

Die Charon-SSP-Virtualisierungslösung bringt Ihrem Unternehmen lauter Vorteile.

  • Business Continuity
  • Geringeres Risiko
  • Niedrigere Kosten
  • Konsolidierung von Rechenzentren

Charon-SSP unterstützt Sun Solaris, das auf Systemen von Sun Microsystems ausgeführt wurde, die schließlich von Oracle aufgekauft wurden.  Als Mitglied des Oracle Partner Network kann Stromasys Kunden die Umstellung auf Charon SSP auf einem Oracle Sun x86 Linux-Server erleichtern.  

Laden Sie sich das CHARON-SSP-Datenblatt herunter oder kontaktieren Sie einen Stromasys Experten, um mehr über unsere Charon-Virtualisierungslösungen zu erfahren.   


Legacy-Transformation für SPARC-Systeme

 

In dieser Woche führt ein Team von Stromasys auf der Oracle OpenWorld in San Francisco Charon-Lösungen vor und demonstriert CHARON-SSP, unsere Virtualisierungslösung für Oracle Sun SPARC-Systeme. Durch die Erzeugung einer virtuellen SPARC-Umgebung und die Abschaffung der immer unzuverlässigeren und schwerer zu verwaltenden Legacy-Hardware ist CHARON-SSP genau wie unsere anderen Charon-Produktfamilien speziell auf die Bedürfnisse der Benutzer von alternden Systemen zugeschnitten, in diesem Fall SPARC-Benutzer.

Die SPARC-Virtualisierung von Stromasys stellt eine Business-Continuity-Methode dar, die SPARC-Benutzern bislang nicht zur Verfügung stand. Dank dem im April dieses Jahres eingeführten CHARON-SSP können Sun Solaris-Anwendungen, die vorher auf SPARC-Systemen ausgeführt wurden, ohne Änderungen und ohne die Last der ursprünglichen Hardware weiterverwendet werden. Für Unternehmen mit proprietären Anwendungen ist dies ein großer Vorteil. Warum Zeit und Geld in die Umstellung auf ein neues System und neue Anwendungen investieren, wenn es bereits eines gibt, das sich an Ihr Unternehmen anpassen lässt?

Für Unternehmen mit einem Rechenzentrum voller Systeme bedeutet die Virtualisierung mit CHARON-SSP nicht etwa eine aufwändige Migration, und für Unternehmen mit vielen Mitarbeitern sind keine Umschulungen erforderlich. Anwendungen laufen exakt genauso wie auf der ursprünglichen Hardware, und die Benutzer interagieren mit ihnen genauso wie vorher.

Wie funktioniert es?

CHARON-SSP generiert auf einem x86-kompatiblen 64-Bit-Standardcomputer ein virtuelles Replikat der ursprünglichen SPARC-Hardware. Die Lösung führt den ursprünglichen SPARC-Binärcode aus, darunter Betriebssysteme wie SunOS/Solaris, deren mehrschichtige Produkte und Anwendungen.

Die Charon-Virtualisierung bietet zahlreiche Vorteile: Geringeres Risiko, Einsparungen, Kostensenkungen und Leistungsverbesserung mit CHARON-SSP.

Besuchen Sie uns auf der Oracle OpenWorld, um eine Demonstration zu sehen, oder kontaktieren Sie uns, um weitere Informationen zu erhalten.


CHARON-SSP Version 1.0.34 und CHARON-SSP/4U Plus

Verbessern Sie das Management virtueller Netzwerke mit der Emulation von älteren SPARC-Systemen: CHARON-SSP Version 1.0.34 – und die neue Lösung CHARON-SSP/4U PLUS

Wir haben jetzt unsere neueste Version von CHARON-SSP herausgebracht: Version 1.0.34.

Wenn Sie derzeit CHARON-SSP ausführen und über einen aktiven Supportvertrag verfügen, wenden Sie sich an das Stromasys-Vertriebsteam oder Ihren Stromasys-Partner, um ein Upgrade anzufordern.

Vorteile von CHARON-SSP Version 1.0.34:

  • Verbessertes Management virtueller Netzwerke auf dem Host
  • Verbessertes Hochfahren von X11

Darüber hinaus wurden mit unseren 1.0.34-Beta-Versionen in diesem Herbst die folgenden Updates veröffentlicht:

  • Zuordnung der Hostfestplatte oder -partition zum Image der virtuellen Festplatte über die Serien-ID der Festplatte
  • Bessere Unterstützung für die Weitergabe von SCSI-Befehlen
  • Verbesserte Leistung bei LOAD/STORE-Befehlen
  • Booting-Problem in Solaris 10 u4 und u7 behoben
  • Unterstützung für Solaris-Leerlauf hinzugefügt
  • Optimierte DIT für memset()-Funktion in C-Bibliothek
  • Verbesserte OpenBoot-Emulation
  • Große Verbesserung bei der Leistung von Datenbankanwendungen
  • Optimierte Handhabung von page last-Befehlen in DIT
  • SCSI: Antwort mit nicht unterstütztem Opcode in mode sense(10)-Befehl
  • Dedizierter Interrupt-Thread für die Interrupt-Verwaltung implementiert

 

Ferner freuen wir uns, die Veröffentlichung von CHARON-SSP/4U PLUS bekanntgeben zu dürfen, unserer neuen Lösung für SPARC-Systeme, die auf Hardware läuft und eine CPU-Frequenz bietet, die einer SPARC-CPU-Frequenz von 1 GHz entspricht:

  • Das Leistungsniveau von CHARON-SSP/4U bei Intel v3-Prozessoren mit 3,6 GHz entspricht einer SPARC-CPU-Frequenz von über 700 MHz.
  • Einführung der neuen, auf Intel VT-x/EPT basierenden CHARON-SSP/4U+, die beim Betrieb mit Intel v3-Prozessoren mit 3,6 GHz eine entsprechende SPARC-CPU-Frequenz von 1 GHz liefert. Funktionen und SPEC2000-Ergebnisse finden Sie in der SPD.

CHARON-SSP/4U PLUS benötigt dedizierte Hardware und kann nicht auf einer virtuellen Maschine installiert werden. Sie wird als Barebone-Lösung auf kundenspezifischem Linux vertrieben.

 

An weiteren Informationen über CHARON-SSP interessiert?

Vielen Dank!

Das Stromasys-Supportteam


Ein Interview mit Chris Li über Halbleiter und die Emulation von Legacy-Hardware

Lesen Sie ein Interview mit Chris Li, Stromasys‘ Geschäftsführer im asiatisch-pazifischen Raum, über die wichtige Rolle der Emulation von älterer Hardware in der Halbleiterindustrie:

SEAJ: Wie gut kennen Sie sich in der japanischen Halbleiterindustrie aus?

Chris Li, Stromasys‘ Geschäftsführer im asiatisch-pazifischen Raum: Ich verfolge die Trends in der Halbleiterbranche weltweit, da ich mich an der Universität eingehend mit Halbleitern befasst habe. Ich bin Elektronik- und Elektroingenieur und habe Anfang der 90er-Jahre mein Studium am Londoner Imperial College abgeschlossen. Halbleiter faszinieren mich wegen ihres Leistungspotenzials, der immer höheren Transistorendichte und ihrer Vielseitigkeit und wegen der Manipulation durch Dotierung. Japan ist der drittgrößte Elektronikhersteller der Welt und der viertgrößte Exportmarkt für Anlagen zur Halbleiterherstellung.

Die monatlichen Umsatzahlen für Halbleiter liegen in Japan bei über drei Milliarden US-Dollar. In den letzten Jahren war die Branche aufgrund einer stagnierenden Konjunktur und der Tatsache, dass Japan den Mobiltrend verpasste, mit großen Herausforderungen konfrontiert. Allerdings wirken sich Verbrauchertrends unmittelbar auf die Halbleiterindustrie aus, und der Trend geht in Richtung Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Japan wird diese Chance im Laufe der Zeit nutzen.

SEAJ: Welchen Beitrag könnte Stromasys zur japanischen Halbleiterindustrie leisten?

Li: Angesichts der langen Geschichte der japanischen Halbleiterindustrie und der betriebsnotwendigen Anwendungen, die in verschiedenen Phasen der Halbleiterherstellung verwendet werden, kommen zwangsläufig Legacy-Systeme zum Einsatz. Mit Legacy-System meine ich ein früheres oder veraltetes Computersystem, dessen Produktion vor langer Zeit eingestellt wurde. Es gibt verschiedene Gründe für die Beibehaltung dieser Altsysteme, zum Beispiel Risiken bei der Umprogrammierung von Anwendungen, Herausforderungen bezüglich der Kapitalrendite, Schnittstellen zu Peripheriegeräten usw. In allen Fällen entstehen diesen Unternehmen hohe Wartungskosten für die Legacy-Systeme; sie tragen das Zuverlässigkeitsrisiko, das der Kauf gebrauchter Ersatzteile birgt usw.

Stromasys verfügt über eine einzigartige Reihe an Produkten namens „Charon“, die verschiedene Legacy-Systeme emulieren (oder virtualisieren). Das bedeutet, dass Charon die Legacy-Hardware ersetzt. Benutzer können ihre vorhandenen Anwendungen (ohne Neuinstallation) auf einen Charon-Emulator portieren, der auf dem neuesten x86-Rechner oder in der Cloud unter Linux oder Windows läuft. Wir bewahren die Softwareinvestitionen unserer Kunden über mehrere Hardwaregenerationen hinweg.

SEAJ: Was bringt das unseren Verbandsmitgliedern?

Li: In der Halbleiterindustrie ist Präzision von zentraler Bedeutung. Deshalb gibt es gute Gründe, die vorhandenen Anwendungen beizubehalten. Mit einer Charon-Lösung müssen Benutzer keine einzige Änderung an ihren Anwendungen vornehmen. Selbst wenn sie den Quellcode nicht mehr parat haben, kann die Charon-Emulation weiterhelfen. Zeit und Aufwand für die Portierung der Anwendung auf einen Charon-Emulator sind minimal.

Da keine Abhängigkeit mehr von den veralteten Legacy-Systemen besteht, sinken die Wartungskosten deutlich. Außerdem können Benutzer das Risiko von Hardwareausfällen deutlich verringern und die Leistung verbessern. Für das neue System ist eine größere Auswahl an Peripheriegeräten verfügbar. Schließlich ergeben sich Einsparungen bei den Betriebskosten, z. B. durch einen geringeren Stromverbrauch, weniger Wärmeabgabe und einen reduzierten Platzbedarf.

SEAJ: Wissen Sie von Stromasys-Erfolgsgeschichten in Japan und weltweit zu berichten?

Li: Stromasys hat für die weltweit führenden Unternehmen plattformübergreifende Virtualisierungslösungen in über 70 Ländern implementiert. In Japan sind wir seit über zehn Jahren geschäftlich tätig. Ein unlängst gewonnener Halbleiterkunde ist Renesas (am Standort Palm Bay, Florida), wo das Unternehmen fünf SparcStations,
fünf Sparc Ultras und ein Sun Blade betrieb. Das Sun Blade wurde unter Solaris 8 ausgeführt, alle anderen Systeme nutzten SunOS
5.6. Neun dieser Systeme dienten ausschließlich der Steuerung der Öfen, die anderen hatten verschiedene
Aufgaben in der Steuerung der Werkzeuge und Anlagen für die Halbleiterfertigung.

SEAJ: Das hört sich alles gut an. Wie sieht es mit der Verfügbarkeit und den Kosten der Emulation aus?

Li: Derzeit ist unsere Charon-Emulation für SPARC-, Digital VAX-, Alpha- und PDP-11- sowie HP 3000-Server verfügbar. Bei diesen Servertypen gibt es jeweils eine große Vielfalt an Modellen, die wir unterstützen. Außerdem bieten wir unsere Charon-Lösungen in Zusammenarbeit mit Oracle in der Cloud an. Was die Kosten betrifft, so ist die Kapitalrendite für die Kunden phänomenal. In den meisten Fällen betragen die Kosten für Charon weniger als die Wartungs- und Betriebskosten eines Jahres. Ich empfehle Ihren Verbandsmitgliedern dringend, sich für eine kostenlose, unverbindliche Beratung mit uns in Verbindung zu setzen. Unsere Kontaktdaten finden Sie weiter unten.

Über Stromasys

Stromasys ist ein Pionier für Lösungen zur plattformübergreifenden Emulation von Legacy-Servern der Enterprise-Klasse, die eine moderne Infrastruktur für ältere Anwendungen bieten. Zu unseren virtualisierten Umgebungen gehören:

Charon-PDP: Virtualisierung/Emulation von PDP-11-Systemen.
Charon-VAX: Virtualisierung/Emulation von VAX-/VMS-Konfigurationen.
Charon-AXP: Virtualisierung/Emulation von Alpha-/VMS-/Tru64-Lösungen.
Charon-HPA: Virtualisierung/Emulation von HP 3000-/MPE-Technologien.
Charon-SSP: Virtualisierung/Emulation von SPARC-/SunOS-/Solaris-Infrastruktur.
Charon in der Cloud: Virtualisierung/Emulation von SPARC-, Alpha-, VAX- und HP 3000-Systemen in der Cloud.

Der Hauptsitz des 1998 gegründeten Unternehmens befindet sich in Genf in der Schweiz. Über Vertriebsniederlassungen, technische Abteilungen sowie Entwicklungs- und Forschungslabors auf der ganzen Welt hat Stromasys in über 70 Ländern plattformübergreifende Virtualisierungslösungen implementiert und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kosten zu senken, ihre Investitionen zu schützen, die Leistung zu verbessern, Risiken zu mindern und die Wartung zu vereinfachen. Weitere Informationen finden Sie unter www.stromasys.com. Oder folgen Sie uns auf Twitter: @stromasys_HQ.